StartseiteAbteilungenTissueEngineering & BiomaterialienVaskularisierung und AngiogeneseVascuSkin-Projekt

VascuSkin – Prä-Vaskularisierung einer Fibringelmatrix mit orientierten Mikrofasern für optimale Hautentwicklung

Die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten für chronische und akute, sowie tiefe und großflächige Wunden sind momentan unbefriedigend. Als „Goldstandard“ werden Spalthauttransplantate verwendet, die allerdings viele Nachteile bergen. Neben der Entstehung von ausgeprägtem Narbengewebe ist auch die Qualität der Transplantate ein gravierendes Problem. Bei großflächigen Defekten >50-60% der gesamten Körperoberfläche ist die Entnahmemorbidität ein weiterer Nachteil. Daher ist ein autologes Vollhauttransplantat mit physiologisch funktionellen und anatomischen Eigenschaften wünschenswert.

Ziel des Projektes ist die Generierung eines Fibringel-basierten Hautmodells, welches zukünftig durch optimierte Vaskularisierung als autologes Gewebetransplantat eingesetzt werden soll. Zur regelmäßigen und gerichteten Orientierung der Blutgefäße soll innerhalb dieses Projekts auf Polymerstrukturen (Mikrofasern) in Form eines Abstandsgewirkes zurückgegriffen werden.  Durch ihren Einsatz soll in Zukunft eine optimierte Versorgung dickerer Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen ermöglicht werden.

Das Projekt wird durch das START-Programm der RWTH Aachen unterstützt und in Kooperation mit der Klinik für Dermatologie und Allergologie der Uniklinik RWTH Aachen sowie dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University durchgeführt.

Projektleitung

Doktorandin, M. Sc.

Franziska Kreimendahl

Te.: +49 (0) 241 80 85052

kreimendahl(at)ame.rwth-aachen.de