TissueEngineering & Biomaterialien
Institut für Angewandte Medizintechnik
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Thomas Schmitz Rode
Helmholtz-Institut der RWTH Aachen und Universitätsklinikum Aachen

Leitung


Univ.-Prof. Dr. med.

Stefan Jockenhövel

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Tissue Engineering


Ziel des Cardiovasculären Tissue Engineerings ist die Kultivierung einer vollständig autologen Struktur. Abb. 1 verdeutlicht das Herstellungsprinzip einer solchen vollständig autologen Herz-klappenprothese auf der Basis einer Fibringelmatrix. Anhand einer Biopsie (Vene, Arterie, Nabelschnur) werden die Zielzellen isoliert und kultiviert. Parallel erfolgt die Isolation der Fibringel-Komponenten aus dem Vollblut des Patienten.

Bild zum Prinzip der Herzklappenherstellung auf der Basis einer Fibringelmatrix
Abb. 1: Prinzip der Herzklappenherstellung auf der Basis einer Fibringelmatrix

In einem Spritzgußverfahren wird aus den Strukturzellen (Myofibroblasten) und der Fibringelmatrix eine tricuspide Herzklappe hergestellt. Nach Kultivierung im Bioreakorsystem reift eine stabile Herzklappen-struktur heran.

In einem zweiten Schritt erfolgt die Auskleidung dieser Struktur mit Endothelzellen, ebenfalls unter dynamischen Kultivierungsbedingungen im Bioreaktorsystem.

Am Ende des Herstellungsprozesses steht eine vollständig autologe Herzklappe, die dem Patienten (re)transplantiert werden kann.