
Förderzeitraum: 3 Jahre
Beginn: Juli 07
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Die Auswirkungen unterschiedlicher Belastungszustände in blutführenden biomedizinischen Geräten (Blutpumpen, Herzklappenprothesen) auf das Organ Blut können bisher nur indirekt durch experimentelle Schädigungsanalysen bezogen auf das Gesamtsystem nachgewiesen werden. Eine direkte Erfassung mechanisch induzierter Blutschädigung durch lokale Spannungsspitzen und deren Folgen ist bisher nicht möglich. Hier setzt dieses Forschungsvorhaben an.
Ziel ist es über die Korrelation makroskopischer Strömungseigenschaften mit mikroskopische Zellmigration und -interaktion innerhalb der Blutströmung detaillierte Kenntnisse über die lokale Zellbelastung und daraus resultierender Schädigung des Blutes im Scherspalt der Couette Apparatur zu erlangen.
In einem Modellsystem für zeitkonstante Belastungen, dem Couette Apparatur, wird unter definierten Bedingungen die Rheologie von Blut untersucht. Dabei soll sowohl eine makroskopische als auch eine mikroskopische Analyse der Blutströmung mittels Magnetischer-Kern-Resonanz-Flussbildgebung und -Spektroskopie mit in Blut gelöstem, hyperpolarisiertem 129Xenon erfolgen.
Dieses Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie des ITMC der RWTH Aachen sowie dem Zentralinstitut für Elektronik ZEL des Forschungszentrums Jülich durchgeführt.