Kalzifizierung
Institut für Angewandte Medizintechnik
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. Thomas Schmitz Rode
Helmholtz-Institut der RWTH Aachen und Universitätsklinikum Aachen

Kontakt


Dipl.- Biol. Svenja van Geul

Tel.: +49 241 80 89211

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Dieses Projekt wird gefördert durch



Förderzeitraum: 3 Jahre

Beginn: März 08

 

Studien-, Diplomarbeiten, etc.


Aktuell zu vergebende Arbeiten finden Sie hier.
 


Kalzifizierungs-Modelle für kardiovaskuläre Implantate


Die ausgeprägte Kalzifizierungsneigung kardiovaskulärer biologischer Implantate, wie Herzklappen- oder Gefäßprothesen, erfordert nicht nur die Untersuchung der zu Grunde liegenden Pathomechanismen. Ebenso die Entwicklung effektiver Strategien zur Vorbeugung gegen Gewebekalzifizierung ist unabdingbar. Momentan sind zum Aufbau  von Anti-Kalzifizierungs-Strategien langwierige und kostenintesive in vivo Verifikationen notwendig.

In vitro kalzifizierte porcine Bioprothese

Projektziel

Standardisierte in vitro Testmethoden können einen zeit- und verfahrensoptimierten Ansatz bieten, um die Kalzifizierungsprogression biologischen Gewebes zu untersuchen. Ziel diese Projektes ist es, neue in vitro Kalzifizierungs-Modelle und Testsysteme zu Verfügung zu stellen, die als Werkzeug in der Entwicklung präventiver Anti-Kalzifizierungs-Strategien dienen.

Projektinhalt

Zunächst werden die Unterschiede in Kalzifizierungsgraden bzw. -mustern von Implantatgeweben in vitro und in vivo am Beispiel von biologischen Herzklappen analysiert. Hiervon ausgehend wird ein beschleunigtes in vitro Kalzifizierungs-Testsystem entwickelt.
Zur Gewährleistung der Übertragung auf die klinische Anwendung ist die Validierung des in vitro Kalzifizierungs-Modells unerlässlich. Als Validierungsmodell wird hier das in vivo Maus-Modell eingesetzt. Das in vitro Testsystem wird speziell hieran angepasst. So wird sichergestellt, dass die direkte Validierung anhand von in vivo Studien im Maus-Modell erfolgen kann.

Projektpartner

Dieses Forschungsprojekt ist Teil des durch START geförderten Forschungsverbundes Kardiovaskuläre Dysfunktion durch Kalk und Niereninsuffizienz. In diesem Forschungsverbund sind 8 Teilprojekte aus insgesamt 12 unterschiedlichen Kliniken und Instituten der Medizinischen Fakultät, des Helmholtz Institutes, des Instituts für Hochfrequenztechnnik der RWTH, der Fachhochschule Aachen (Standort Jülich), und der Universität Maastricht vertreten.