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Bewegungsanalyse

Bewegungsanalyse in der Rehabilitation

 

Einleitung und Anwendung

Bewegungsstörungen haben aufgrund ihres Einflusses auf das soziale Umfeld des Patienten einen besonderen Stellenwert. Neben der ursächlichen Diagnostik spielt daher die Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit des Patienten durch geeignete Rehabilitationsmaßnahmen eine wichtige Rolle.
Bisher kann die Bewertung der Bewegungsstörung sowie des Erfolges von Rehabilitationsmaßnahmen nur qualitativ durch den Arzt oder den Therapeuten vorgenommen werden. Eine Quantifizierung der Bewegungsstörung bietet dagegen nicht nur verbesserte diagnostische Möglichkeiten, sie kann vor allem auch zu einer objektiven Bewertung und Anpassung der Therapiemaßnahme herangezogen werden.

 

Bewegungsanalyselabor

Das Bewegungsanalyselabor des Instituts erlaubt die berührungslose Erfassung der freien Körperbewegung mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung.

  • Vicon MX Bewegungsanalyse-System
  • 10 Infrarot-Kameras erfassen beliebig viele Marker
  • 32 Multipurpose-Analogkanäle
  • 16 EMG-Kanäle zur Erfassung der Muskelaktivität
  • 2 Kraftmessplatten messen Bodenreaktionskräfte
  • Eyetracker zur Blickrichtungsmessung
  • Roboter: Reproduzierbare Bewegungsabläufe in 3D

Anwendungsfälle

Untersuchung der muskulären Koordination: Messanordnung und Messergebnisse der Untersuchung einer Patientin mit geburtstraumatischer Plexusläsion. Koaktivierung von Bizeps und Trizeps behindert die Ausführung einer Ellenbogenflexion auf der betroffenen Seite.
Rehabilitation im Bereich Schulterkrankheiten: Untersuchung der Auge-Hand-Koordination. Links: Darstellung des Bewegungsumfanges der Schulter. Rechts: Zusammenspiel zwischen Auge, Finger und Objekt.

Projektleitung

Bewegungsanalyse


 

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