Bewegungsstörungen haben aufgrund ihres Einflusses auf das soziale Umfeld des Patienten einen besonderen Stellenwert. Neben der ursächlichen Diagnostik spielt daher die Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit des Patienten durch geeignete Rehabilitationsmaßnahmen eine wichtige Rolle.
Bisher kann die Bewertung der Bewegungsstörung sowie des Erfolges von Rehabilitationsmaßnahmen nur qualitativ durch den Arzt oder den Therapeuten vorgenommen werden. Eine Quantifizierung der Bewegungsstörung bietet dagegen nicht nur verbesserte diagnostische Möglichkeiten, sie kann vor allem auch zu einer objektiven Bewertung und Anpassung der Therapiemaßnahme herangezogen werden.
Das Bewegungsanalyselabor des Instituts erlaubt die berührungslose Erfassung der freien Körperbewegung mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung.


