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Doppelter Grund zur Freude bei Dr. Steinseifer und seinem Team: Gleich zweimal hat die Jury der NRW-Landesregierung Projekte mit Beteilung seiner Arbeitsgruppe im AME zu Siegern erklärt.
Im ersten Fall prämierte die Jury den Ansatz, eine Polyurethan-Aortenklappe inkl. der bildgestützten Implantation zu entwickeln. Im zweiten Fall überzeugte die Vision eines Kunstherzsystems, das aufgrund seiner Größe und der Implantationstechnik für 80 % der betroffenen Patienten geeignet ist.
Beide Themenbereiche gehören schon seit Jahren zu den Forschungsschwerpunkten der Gruppe „Cardiovascular Engineering“. Das allein reicht jedoch noch nicht als Erklärung für den Erfolg. „Der Verbund mit sehr starken Partnern in beiden Projektanträgen ist wohl entscheidend gewesen.“, so Dr. Steinseifer. Tatsächlich liest sich die Liste der beteiligten Einrichtungen wie das who-is-who der kardiovaskulären Medizintechnik an Rhein und Ruhr:
sowie zahlreiche KMU mit ausgewiesenem Spezial-Know-How.
Zur Bewältigung der umfangreichen Aufgaben ist viel zu tun. Allein beim AME sind vorneweg mehr als ein Dutzend neu zu schaffende Arbeitsplätze zu besetzen. Der aktuelle Fachkräftemangel macht daraus eine enorme Herausforderung. Dennoch bleiben die AME’ler sehr zuversichtlich, denn schließlich ist die kardiovaskuläre Medizintechnik ein faszinierendes Forschungsgebiet mit großem Potential für Wissenschaft, Klinik und Wirtschaft – Hervorragende Aussichten für findige Köpfe!
Kontakt:
Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik AME
Dr. Ulrich Steinseifer, Steinseifer(at)hia.rwth-aachen.de
http://www.ame.hia.rwth-aachen.de/