Trotz beachtlicher Erfolge in der Krebstherapie, ist die krebsbedingte Sterblichkeitsrate nahezu unvermindert hoch. Viele onkologische Diagnose- und Therapieansätze scheitern an hohen Entwicklungskosten und mangelnder klinischer Effizienz. Grund hierfür ist v.a. das Fehlen tierexperimenteller Einheiten für die standardisierte longitudinale Untersuchung von Tumormodellen.
Die Erhebung physiologischer und molekularer Informationen wird durch nicht-invasive Bildgebung ermöglicht, welche die Aussagekraft präklinischer Studien erhöhen und die Zahl klinisch scheiternder Behandlungsansätze vermindern kann. Zudem senkt sie Versuchstierzahlen und Entwicklungskosten signifikant. Ziel ist daher der Aufbau eines bisher einzigartigen Forschungssatelliten für die beschleunigte Umsetzung neuer Tumorbehandlungskonzepte. Es werden 4 wesentliche Komponenten der präklinischen Tumorforschung vereinigt:
In einer studienbezogenen Datenbank liegen neben den ursprünglichen Daten die agglomerierten Daten aus Bildverarbeitung, -quantisierung und -befundung sowie die Ergebnisse aus der Pharmakologie, Toxikologie, Pathologie und Laborchemie vor. Um zu einer zielgerichteten Auswertung mit validen Ergebnissen zu gelangen, soll eine intelligente Extraktion der relevanten Daten implementiert werden.