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Bioreaktortechnologien

Die  Herstellung von künstlichem Gewebe in vitro bedarf spezieller Systeme, so genannter Bioreaktorsysteme, die während der Kultivierungsphase die physiologischen Bedingungen im Körper simulieren und somit Einfluss auf die Gesamtfunktion und Gesamtstabilität des Gewebes nehmen. Außerdem ermöglichen die Bioreaktorsysteme die Überwachung der Gewebeentwicklung sowie die Durchführung mechanischer Prüfverfahren.

Mechanische Stimulation

Unter dem Motto „Zellen sind von Natur aus faul“ ist es notwendig die Zellen im Bereich des Tissue Engineerings einem Stimulus in Form von mechanischer, fluiddynamischer oder hydrodynamischer Belastung auszusetzen. Aus diesem Grund haben wir verschiedene anwendungsbezogene (Herzklappen, Gefäßprothesen, Pericard, Knorpel) Bioreaktorsysteme entwickelt, die die dreidimensionale Kultivierung unter kontrollierten und reproduzierbaren Bedienungen ermöglichen.

Untersuchung und Auswertung

Die kontinuierliche Evaluation der Gewebeentwicklung mittels verschiedener Prüfverfahren ermöglicht uns die Effizienz der Bioreaktorsysteme zu charakterisieren, in ihrer spezifischen Funktion zu verbessern und damit länger haltbares und physiologisches Gewebe zu produzieren.

Abbildung 1: Herzklappen Bioreaktorsystem 1. Generation
Abbildung 2: System für kleine Künstliche Gewebe

Abbildung 3: Bioreaktorsystem für Gefäßprothesen
Abbildung 4: Herzklappen Bioreaktorsystem 2. Generation

Abbildung 5: Bioreaktorsystem zur Zellausrichtung
Abbildung 6: Pericard Bioreaktorsystem

Abbildung 7: Berstfestigkeitsprüfkammer
Abbildung 8: Pulsgenerator für einen Gefäßprothese Bioreaktorsystem